Die Renaturierung der Krems und des Sulzbachs erstreckt sich über eine Länge von rund 4,2 Kilometern und eine Fläche von etwa 18 Hektar. Ziel ist es, die derzeit stark regulierten Gewässer wieder naturnäher zu gestalten und dadurch den ökologischen Zustand nachhaltig zu verbessern.
Durch neue Flussstrukturen, vielfältige Lebensräume und naturnahe Uferbereiche werden die Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen verbessert. Gleichzeitig trägt das Projekt zur Optimierung des Hochwasserschutzes bei und schafft neue Bereiche für Naherholung und Naturerlebnis.
Lageplan

Ziele des Projekts
- Verbesserung des ökologischen Zustandes der Gewässer
- Schaffung neuer Lebensräume für Tiere und Pflanzen
- Verbesserung des Hochwasserschutzes
- Schaffung neuer Naherholungsgebiete und Zugänge für die Bevölkerung
- langfristiger Erhalt natürlicher Flusslandschaften
Ausgangssituation

Die Krems und der Sulzbach sind im Projektbereich derzeit hart reguliert. Die Uferlinie ist mit Blockwurf verbaut und weist eine gestreckte, monotone Linienführung auf – eine regelrechte „Wasserautobahn“.
Maßnahmen
Die Renaturierung wird auf einer Gesamtlänge von 4,2 km und einer Fläche von rund 18 ha durchgeführt.
Ziel ist es, den beiden Flüssen einen natürlicheren Verlauf zurückzugeben. Dazu werden unter anderem:
- Mäander geschaffen
- vielfältige Strukturen im Flussbett hergestellt
- natürliche Lebensräume entwickelt
- neue Erholungsräume und Zugänge geschaffen
Dadurch werden die Lebensbedingungen für Fische sowie andere aquatische und terrestrische Organismen erheblich verbessert.
Grundlage des Projekts
Grundlage der Projektierung sind die Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und des daraus resultierenden Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans 2021. Ziel ist das Erreichen eines guten ökologischen Zustandes der Fließgewässer.
Im gegenständlichen Projekt wird dies insbesondere durch eine erhebliche Verbesserung des morphologischen Zustandes der regulierten Krems erreicht.